Verlust des Echten
Verlust des Echten Der Suchende war keiner, der nach Ruhm verlangte. Er war ein Wanderer, der die Welt betrachtete wie ein altes Buch, dessen Seiten sich von selbst umblättern. Er sprach von Freiheit, von Würde, von dem feinen Faden, der den Menschen an sein eigenes Herz bindet. Doch die Menschen hatten anderes zu tun. Sie eilten, sie stritten, sie vergaßen. Der Schwan singt: „Wer verlernt hinzufühlen , verliert den Weg zu sich selbst.“ Der Suchende sah, wie die Welt sich wandelte, nicht durch Taten oder Tugenden, sondern durch etwas Leises, Unmerkliches, das den Menschen von sich selbst entfernte. Er warnte vor einer Zeit, in der das Echte verblasst wie ein altes Fossil, und das Menschliche nur noch ein fernes Echo ist. Doch seine Warnung war wie ein Ruf in einen tiefen Brunnen - Der Schwan singt: „Ein Herz, das nicht gehört wird, wird schwer wie ein sinkender Stein im Wasser.“ Der Suchende wusste, wie schnell Menschen zu einer Menge werden, und wie eine Menge den Einzelnen verschlu...