Isolina Cipriani — ein kurzes, helles Leuchten
(* 23.07.1933 — † 30.09.1950) Isolina Cipriani — ein kurzes, helles Leuchten Isolina Cipriani wurde am 23. Juli 1933 in Ceccano geboren — ein stilles Städtchen im Latium, aus dem viele junge Menschen mit großen Träumen nach Rom aufbrachen. Sie war die Tochter von Filomena Cipriani , einer warmherzigen, arbeitsamen Frau, und — wie man später hinter vorgehaltener Hand erzählte — das uneheliche Kind eines Mannes aus den höchsten Kreisen der Republik . Doch für Isolina war das alles fern; sie wuchs in der Welt ihrer Mutter auf, in einer Familie, die von Einfachheit, Stolz und stiller Würde geprägt war. Schon als Kind liebte sie das Kino. Die Leinwand versprach ein anderes Leben: Licht, Schönheit, Bewunderung. Und so trug sie früh den Wunsch in sich, Schauspielerin zu werden — nicht aus Eitelkeit, sondern aus einer tiefen Sehnsucht nach einem größeren Dasein, nach einer Bühne, auf der sie gesehen und verstanden würde. Als Jugendliche zog sie n...