Ausgespuckt wie ein Essensrest vom Apfelkern

 Ausgespuckt wie ein Essensrest vom Apfelkern,

so trieb ich einst durch Gassen, kalt und fern,
im lauten Strom der Stadt, die niemals ruht,
wo jeder Name wie ein Blatt im Winde tut.
Doch Salzburg, dieses Tal aus Klang und Stein,
birgt eine Schar von Meistern, still und fein:
Nur wenige tragen jenen leisen Glanz,
der nicht vergeht im schnellen Tageskranz.
Sie weben Zeichen in das Rad der Zeit,
ein stummes Werk für die Unendlichkeit;
Wenn längst der Strom der Masse Gott befahl,
steht noch ihr Geist im kalten Felsental.
Peter Siegfried Krug

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