Lucia Nadia Cipriani in dichterischer Beschreibung
In Rom, wo helle Hügel stehn,
sah man ein Mädchen früh erblühn, geboren in der Villa weiß, ein Ort von Frieden, Duft und Fleiß.
Lucina, die mit sanftem Klang schon als Kind durch die Räume sang, ein Herz, das Wärme weitergab, wo immer sie Begegnung hab.
Dreizehn Geschwister, Hand in Hand, so wuchs sie auf im Heimatland, wo jedes Lachen weiterträgt und jedes Wort die Seele hegt.
Die Mutter sorgte still und klug, der Vater gab ihr Kraft genug, und in der großen Kinderschar war sie ein leuchtend junger Star.
Doch in ihr wuchs ein weiter Sinn, der rief sie fort, wohin sie ging; ein inneres, beständiges Ziehn, das wollte Welt und Wege sehn.
Vincenzo war ihr Vater mild, der stolz auf seine Tochter blickt; Gabriella, die mit sanfter Hand ihr Wärme gab und Heimatband.
Von Enea stammt ein fester Sinn, von Giovanna ein feiner Klang darin; so wuchs sie, reich an Herz und Art, in einer großen, bunten Schar.
Dreizehn Geschwister, voller Leben, die stets einander Halt gegeben; ein Haus, das voller Stimmen war, ein Teppich, dicht und wunderbar.
In Pariolis grünen Wegen, wo Villen still an Hängen stehen, verbrachte sie die frühe Zeit in Kindheit voller Heiterkeit.
Sie lernte Sprachen, Wort für Wort, und trug sie wie ein inneres Tor; Italienisch, Deutsch, Französisch fein, Englisch, Spanisch – fünf zugleich ihr Sein.
Schon früh begann ihr künstlerisch Streben, sie wollte tanzen, singen, leben; ihr Zeichnen war ein stiller Schwur, dass Schönheit stets ihr Wegenspur.
Nach Schulabschluss, mit Mut im Blick, verließ sie Rom, Stück für Stück; im Jahr, da sie den Aufbruch fand, zog Österreich sie in sein Land.
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In Rom begann ihr erster Klang, wo früh ihr Herz nach Freiheit rang; ein Kind, das in der Villa stand und träumte von dem weiten Land.
Sie wuchs in großer Schar heran, wo jedes Lachen weiter kann; dreizehn Geschwister, voller Mut, die gaben ihr den Lebensgut.
Nach Schulabschluss, mit festem Schritt, nahm sie die Sehnsucht einfach mit; im Jahr, da sie nach Norden zog, war Österreich ihr neuer Bogen.
In Innsbruck trug sie Tag für Tag die Arbeit, die sie stemmen mag; doch abends sang sie leis und fein, um ganz sie selbst noch stets zu sein.
Mit ersten Löhnen, selbst erspart, zog sie nach Frankreich, Jahr für Jahr; Paris, Caen, Nancy, Loire im Licht — sie suchte Welt und fand sich nicht, sie fand sich neu, in jedem Raum, und trug es weiter wie ein Traum.
Dann rief Salzburg, und sie ging, wo vieles neu von vorne fing; sie arbeitete, stark und klar, und wusste doch, was möglich war.
Ein Jahr am Meer, in Englands Wehn, ließ sie in neuen Farben stehn; sie stand am Strand, als Lennon ging, und spürte, wie Erinnerung singt.
Zurück in Salzburg, still und klug, lernte sie Pflege, Kraft genug; mit Auszeichnung, im Sommerglanz, bestand sie ihren Lebenskranz.
Und dann — ein Schritt, der alles dreht, ein Tag, der bis zum Heute geht: In Salzburg, an der Nußdorfgass’, begann ein Weg, der ewig fasst.
Dort traf sie dich, und Hand in Hand begann ihr stilles Liebesband; seit ’87, Jahr um Jahr, seid ihr ein Paar, so treu, so wahr.
Ob Siezenheim, ob Hallein weit, ihr Leben blieb Gemeinsamkeit; und wo sie wohnt, da klingt ihr Lied, das durch die Räume freundlich zieht.
In Chören hebt sie ihre Stimme, die warm durch Halleins Gassen schwimme; ProVobis, Liedertafel fein — dort trägt sie Herz und Seele ein.
Und als der Tanz sie wieder fand, da blühte neu ihr Lebensrand; im AAI begann ihr Schwung, der farbenreich die Seele jung.
Bei Nadea, im Studio klein, lernte sie Schritt und Wirbelschrein; und täglich übte sie zu Haus, bis Kraft und Anmut brachen aus.
Da bot ihr Reza, kühn und klar, im Domani die erste Schar von Gästen, die sie tanzen sah’n — und alle blieben staunend steh’n.
Ihr Auftritt wurde voller Glanz, ein Fest aus Freude, Mut und Tanz; und bald schon rief das nächste Fest, wo Linzergassen Leben lässt.
Sie wählte Lieder, hell und frei, und tanzte ihre Melodei; aus jedem Schritt, aus jedem Ton wuchs ihre eigne Tradition.
In Salzburgs Häusern, groß und weit, wo Kunst durch viele Räume schreit, ward sie ein Teil der bunten Welt, die Menschen singend, tanzend hält.
Bei ARGEKultur, im Jahreslauf, trat sie beim Fest der Fremden auf; und jedes Mal, wenn sie erschien, ließ sie die Herzen weiterziehn.
Ihr „Icequeen“-Tanz, so klar, so rein, ließ viele staunend stille sein; und bald schon wurde Jahr für Jahr ihr Name dort ein fester Star.
Fünfundzwanzig Jahre Bühnenglanz, ein Leben voller Mut und Tanz; ob Nonntal, Itzling, ABZ — ihr Schritt war stets ein sanftes Weh, ein Weh aus Freude, die sich zeigt, wenn Kunst den Menschen Wege neigt.
Sie tanzte, wo die Feste blühn, wo Menschen sich im Staunen sehn; Domani, Ossi, Reichenhall, im Mirabell den Hochzeitssaal.
Im Steintheater, Hellbrunns Grün, konnte man ihre Kreise sehn; in Kirchen, Sälen, nah und fern, war sie den Gästen immer gern.
Ob Mondsee, Wallersee im Wind, ob Hallein, wo die Tage sind — ihr Tanz war stets ein Lebenslied, das durch die Räume freundlich zieht.
Und all die Wege, die sie ging, wurden zu einem leisen Ring, der sich um euer Leben legt, seit ihr gemeinsam weitergeht.
Seit ’87, treu und klar, seid ihr ein Paar, so wunderbar; durch Linzergasse, Siezenheim, durch Hallein, wo die Häuser sein, habt ihr ein stilles Reich gebaut, das auf Vertrauen fest vertraut.
Sie kannte Künstler, groß an Geist, wie Toplev, der die Farben preist; sein Werk, sein Blick, sein warmer Sinn trug Spuren in ihr Leben hin.
Und als die Jahre weiterziehn, begann ihr Tanz erneut zu blühn; bei Aminta, im Studio fein, ward Tanzpädagogik ihr Sein.
Ihr Tun, ihr Schritt, ihr sanfter Schwung blieb über zwanzig Jahre jung; und Salzburg, Bayern, nah und weit, sah’n ihre Anmut jederzeit.
In Interviews, in Wort und Klang, sprach sie vom Tanz, der Leben sang; von Freude, die im Körper wohnt, von Ausdruck, der die Seele lohnt.
Und wer sie sah, in Bild und Ton, auf Dailymotion, Bühne, Lohn, der spürte, wie ihr Wesen spricht: „Der Tanz ist Leben — nichts als Licht.“
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